marxism and ancient history.pdf

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MARXISM AND ANCIENT HISTORY Author(s): R. I. Frank Source: Arethusa, Vol. 8, No. 1, MARXISM AND THE CLASSICS (Spring 1975), pp. 43-58 Published by: The Johns Hopkins University Press Stable URL: https://www.jstor.org/stable/26307441 Accessed: 05-03-2019 20:26 UTC JSTOR is a not-for-profit service that helps scholars, researchers, and students discover, use, and build upon a wide range of content in a trusted digital archive. We use information technology and tools to increase productivity and facilitate new forms of scholarship. For more information about JSTOR, please contact [email protected] Your use of the JSTOR archive indicates your acceptance of the Terms & Conditions of Use, available at https://about.jstor.org/terms

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MARXISM AND ANCIENT HISTORY R. I. Frank

IP Rom the first Marxist thought relied on history for demon

tion of its theories, and in turn Marxists have re-interpreted th in terms of those theories. The study of Antiquity has been po

fully influenced by this. In what follows three large topics are sidered: (1) basic elements of Marxist theory; (2) some outsta

examples of Marxist studies of Antiquity; (3) recent work on a p lar problem, the fall of the Roman Empire.

In the beginning was the Word. So let us begin with the b text of Marxist historical analysis: Das allgemeine Resultat, das sich mir ergab und, einmal gewonnen, meinen Studien zum Leitfaden diente, kann kurz so formuliert werden: In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungstufe ihrer materiellen Produktivkräfte ent sprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die

reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Uberbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewusstseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise

des materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensprozess überhaupt. Es ist nicht das

Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein

bestimmt. Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnis

sen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit

den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich

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bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolu tion ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grund

lage wälzt sich der ganze ungeheure Uberbau langsamer oder rascher um. In der Betrachtung solcher Umwälzungen muss man stets unterscheiden zwischen der materiellen, naturwissenschaftlich treu zu konstatierenden Umwälzung

in den ökonomischen Produktionsbedingungen und den juristischen, politischen, religiösen, künstlerischen oder philosophischen, kurz, ideologischen Formen, worin sich die Menschen dieses Konflikts bewusst werden und

ihn ausfechten. Sowenig man das, was ein Individuum ist, nach dem beurteilt, was es sich selbst dünkt, ebensowenig kann man eine solche Umwälzungsepoche aus ihrem Bewusstsein beurteilen, sondern muss vielmehr dies Bewusstein aus den Widersprüchen des materiellen Leben